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 Juin - Das verfluchte Mal

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Anmeldedatum : 30.11.14

Shinobi-Akte
Rang: Tokubetsu Jônin
Kampfstil: Ninjutsu
Attribute Total: 12
Staff
Direktlink | Di 28 Jul - 3:02
Das verfluchte Mal
Nur aus Schmerz erwächst Stärke


» Vorgeschichte
Man sagt in einer Welt voller Grausamkeit, Blut und Krieg können nur die Stärksten überleben. Aus diesem tiefen Verlangen, Stärke zu erreichen, erwuchs das Juin. Im Jahr 900 p.N., nach 200 Jahren des Friedens erhoben sich die Shinobimächte gegeneinander, forderten mit gehobenen Schwertern ihre Vormacht. Es war eine Zeit, in der jede Shinobination beinahe krankhaft nach neuen Waffen gegen die Feinde suchte. Einige versuchten die Bijû zu unterwerfen, andere suchten Macht in verbotenen Künsten, grausamen Experimenten. Eben jene Zeit war die Geburtsstunde des verfluchten Mals. Es war ein Mann namens Nagato Ryuzaki, ein Shinobi aus Tsuchi no Kuni, der eine Kunst entwickelte, die in gleichem Maße dunkel wie gefährlich war.

Schon in seiner Jugend hatte der in die Jahre gekommene Shinobi, ein Genie auf seinem Gebiet, sich der Erforschung des Chakrasystems, den Siegelkünsten und den Bluterben gewidmet, ständig geleitet von dem Gedanken, seinem Dorf zu mehr Stärke zu verhelfen. In Schlachten gefangene, auf Missionen ‚gefundene‘ Versuchsobjekte wurden in Laboratorien gebracht, geradezu ausgeschlachtet, um in bizarren Experimenten als Versuchskaninchen zu gelten. Ryuzaki wollte die Grenzen des Chakrasystemes brechen, eine neue Form der Energie und Kraft verleihen, und mit seinen Forschungen ‚Überninja‘ erschaffen mit denen sich niemand auf der Welt messen konnte, auf dass Tsuchigakure das vorherrschende Dorf werden würde. Viele hielten ihn für größenwahnsinnig, glaubten, er würde seine Ziele niemals erreichen, stand der Forscher nach Jahrzehnten der Versuche und Rückschläge doch immernoch vor dem Nichts. Bis zu dem Tag, als man zwei Tensei, in einer Schlacht gefangen genommen, in die Laboratorien brachte, um an ihnen eine neue Versuchsreihe durchzuführen. Ryuzaki erkannte, dass das Bluterbe dieser Shinobi ein einzigartiges war, welches, vermochte man es zu synthetisieren und zu kultivieren, eine mächtige Waffe werden konnte.

Nach Monaten der Forschung, etlichen Versuchen mit unzähligen Todesopfern schaffte es der Mann schließlich das besondere Chakra der gefangenen Tensei, das Sen-Chakra, über ein Bannmal [Juin] auf andere Shinobi zu übertragen. Die ersten Versuchsobjekte starben kaum nach Aktivierung des Males einen grausamen Tod. So verstärkte das Mal ihre Kräfte zwar enorm, doch es griff ebenso den Körper an. Kaum ein Versuchsobjekt überlebte sonderlich lang. Erst knapp ein Jahr und etliche Opfer später hatte Ryuzaki die Technik soweit fortentwickelt, dass die Überlebenschancen mit 10% im Vergleich zu der Anfangszeit verhältnismäßig groß waren. Noch ehe die letzte Schlacht Tsuchigakures anstand, gelang es Ryuzaki 10 Shinobi mit diesem Mal zu versehen, die auf dem Schlachtfeld wüteten wie kaum bezwingbare Berserker, die viele Opfer forderten, ehe sie schließlich bezwungen werden konnten.

Mit dem Fall von Tsuchigakure verschwand auch Ryuzaki von der Bildfläche. Manch einer behauptet, er wäre in der Schlacht gefallen, seine Forschungen wären vernichtet worden, doch ist es viel mehr so, dass er den rechten Punkt erkannte, mit seinen Ergebnissen zu fliehen, auf dass sie nicht verloren gehen oder den Feinden in die Hände fallen würden. Fortan als ein Flüchtiger lebend, verbarg er sich dort, wo kein Mensch ihn je finden würde und nahm alles, was er erfahren, erlernt und kultiviert hatte mit sich. Verloren ging es jedoch nie, denn auch, wenn sich heute wohl nur noch Geschichtsbücher und einige wenige Shinobi der älteren Generation erinnern, sorgte Ryuzaki dafür, dass sein Vermächtnis fortwähren würden. Er nahm sich drei Schüler und gab sein Wissen um das Juin an sie weiter. Was sie damit taten und wo sie heute leben liegt im Dunkeln, doch was man nie vergessen darf ist, dass das Bannmal des Fluches noch heute irgendwo besteht, und vielleicht in einem kommenden Krieg eine wichtige Rolle spielen wird.


» Allgemeines
Das Bannmal des Fluches ist ein Juinjutsu [呪印術 - Bannmalkunst], welches seinem Träger zu ungeahnter Stärke verhilft, jedoch auch Körper und Bewusstsein gefährdet. Als zweischneidiges Schwert bekannt, ist es eine riskante Machtquelle, die für seinen Träger zu den Kinjutsu zählt.

Bei der Nutzung des Juin dringt Naturchakra in geregelten Mengen in das System des Trägers ein. Dieses Chakra vermag die Fähigkeiten des Juinträgers in drei Stufen enorm zu steigern. Als Juinträger müsst ihr das Kinjutsu einmalig kaufen, um alle drei Stufen zu erhalten.
Die Nutzung des Bannmals belastet den Körper enorm. Man verliert das Gefühl dafür, wieviel Energie man noch zur Verfügung hat und neigt dazu sich selbst zu überschätzen. Zudem werden Schwächen und emotionale Neigungen extrem verstärkt. Ein Charakter, der bspw. dazu neigt zuweilen wütend zu werden, mag bei einem aktivierten Bannmal zum wahren Choleriker werden, ein zur Blutlust neigender Charakter einem Blutrausch verfallen.
Aufgetragen wird das Bannmal von einem Spieler oder NPC mit folgendem Jutsu:

» SHÎRINGU NO JUIN [Versiegelung des verfluchten Mals]
ART: Fûinjutsu
RANG: A
TYP: Offensiv
BESCHREIBUNG:  Mittels dieser Technik ist man in der Lage das Verfluchte Mal auf weitere Träger zu verbreiten. Es verbreitet sich wie eine Infektion und verändert auch die DNA des Betroffenen. Das Opfer fällt eine Woche lang in einen komatösen Zustand, und hat selbst nach seinem Erwachen noch gut einen Monat lang mit eingeschränkter Chakrakontrolle und heftigen Albträumen zu kämpfen. Die Überlebenschance des Siegelträgers liegt bei 10%.



» Auf das Juin bewerben
Eure Bewerbung enthält zunächst die Punkte, die für Kinjutsu üblich sind. Zusätzlich arbeitet ihr eine auf euren Charakter zugeschnittene Variante der Juinstufen aus. Ihr legt die Attribute fest, die jeweils gesteigert werden, und nennt die zusätzliche Stärke, die sich bei der Aktivierung ergibt (auf jeder Stufe dieselbe!). Beschreibt außerdem, wie sich die Intensivierung von Charaktereigenschaften, Stärken & Schwächen konkret auf euren Charakter auswirkt, und welche körperlichen Veränderungen in der dritten Stufe zutage kommen. Dieser Teil eurer Konzeptbewerbung ist besonders wichtig, da sie uns zeigt, wie ihr das Juin nutzen möchtet, und wie es sich auf euren Charakter auswirkt.


» Stufe 1: Jōtai Ichi - B-Rang
» JÛIN: JÔTAI ICHI
ART: Fähigkeit
TYP: Unterstützend
RANG: B
VORAUSSETZUNG: Chakrakontrolle 2
BESCHREIBUNG: Bei der ersten Stufe des Bannmals breitet sich das Siegel über eine Hälfte des Körpers aus. Ihr erhaltet +1 Attributpunkt, der auf ein beliebiges Attribut verteilt werden kann. Zudem dürft ihr eine zusätzliche Stärke bei Aktivierung des Siegels wählen. Ab davon sind alle Techniken bis einschließlich des C-Ranges um einen halben Rang gestärkt und werden automatisch zu Senjutsu.



» Stufe 2: Jōtai Nii - A-Rang
» JÛIN: JÔTAI NII
ART: Fähigkeit
TYP: Unterstützend
RANG: A
VORAUSSETZUNG: Chakrakontrolle 3
BESCHREIBUNG: Bei der zweiten Stufe des Bannmals breitet sich das Siegel über den gesamten Körper aus. Ihr erhaltet +2 Attributpunkte, die auf beliebige Attribute verteilt werden können. Zudem dürft ihr eine zusätzliche Stärke bei Aktivierung des Siegels wählen. Ab davon sind alle Techniken bis einschließlich des B-Ranges um einen halben Rang gestärkt und werden automatisch zu Senjutsu.



» Stufe 3: Jōtai San - S-Rang
» JÛIN: JÔTAI SAN
ART: Fähigkeit
TYP: Unterstützend
RANG: S
VORAUSSETZUNG: Chakrakontrolle 4
BESCHREIBUNG: Bei Aktivierung der dritten Stufe des Bannmals nimmt der Körper einen dämonischen Charakter an. Er verändert sich so sehr, dass man den ursprünglichen Menschen kaum mehr erkennen kann. Mancher erhält zusätzliche Arme und blutrote Haut, andere riesige Schwingen - seid kreativ.
Ihr erhaltet +3 Attributpunkte, die auf beliebige Attribute verteilt werden können. Zudem dürft ihr eine zusätzliche Stärke bei Aktivierung des Siegels wählen. Ab davon sind alle Techniken bis einschließlich des A-Ranges um einen halben Rang gestärkt und werden automatisch zu Senjutsu.
Sobald der Juinträger die Stufe auflöst und wieder zu seiner üblichen Gestalt zurückkehrt, erleidet er ob der körperlichen und psychischen Belastung einen Schwächeanfall. Ihr könnt während des aktivierten Siegels weit mehr leisten, als ohne, jedoch zahlt euer Körper später, als hättet ihr es nie zur Hilfe genommen. Kämpft also mit Bedacht!
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Juin - Das verfluchte Mal

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