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Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 3:56
Untergegangene Reiche
Geschichtliche Entwicklung und heutiger Stand
Der Krieg raffte bis auf Kaminari no Kuni und Hi no Kuni alle früheren Shinobireiche dahin. Doch was genau geschah in diesen Ländern und welche Lebenssituation herrscht dort heute vor? Sowohl über den geschichtlichen Hintergrund, als auch die heutige Situation dieser Länder werdet ihr hier aufgeklärt.

Verzeichnis
» Ishi no Kuni: Land des Steins
» Kaze no Kuni: Land des Windes
» Mizu no Kuni: Land des Wassers
» Ta no Kuni: Land der Reisfelder
» Taki no Kuni: Land der Wasserfälle
» Tsuchi no Kuni: Land der Erde


Zuletzt von Admin am Mi 22 Jul - 2:35 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:08
Ishi no Kuni
Land des Steins

Weiß = ehem. Ishi no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Ishi no Kuni, das Land des Steins, war schon seit jeher ein karger, felsiger, trockener Landstrich, welcher zwischen den beiden ehemaligen Großreichen Tsuchi no Kuni im Norden und Kaze no Kuni im Süden liegt und die markanten Eigenschaften beider Landschaften in sich vereint. Das kleine untergegangene Reich ist eine einzige große Felswüste, welche kaum nennenswerte Vegetation aufweist. Tatsächlich ist der Unterschied so markant, dass es fast erschreckend ist, wenn man von Hi no Kuni im Osten über die primäre Straße nach Ishi no Kuni gelangt. Quasi von einem auf den anderen Schritt wechselt sich die Landschaft von einer blühend, grünen Blumenwiese ins steinig, sandig, trockene Ödland, mit einer außergewöhnlichen Felsformation als natürliches Tor in die andere Welt. Um so überraschender erscheint es wohl vielen, dass Ishi no Kuni nicht auf die gleiche Art untergangen ist, wie so viele andere Reiche, sondern von der umliegenden Zerstörung völlig verschont geblieben ist, sondern eben immer schon so karg aussah. Verantwortlich hierfür sind größtenteils die breiten Felsformationen im Osten des Landes, welches neben einer natürlichen Grenze auch für eine ähnliche Klimazone wie die beiden größeren Nachbarn sorgt, wodurch sich eben die gemischte, trostlose Landschaft ergibt. Unterbrochen wird diese nur vom grünen Souhon, der einzigen und größten noch existierenden Stadt des Landes, welche zugleich wohl eine der ältesten Siedlungen des Kontinents ist, durch welche der einzige, kleine Fluss des Landes mündet, fließt und auch endet. Gerüchten zufolge soll hier vor 1000 Jahren auch der Otsutsuki-Clan angesiedelt gewesen sein und damit verbunden auch die Geburtsstätte von Kaguya Otsutsuki, jener Frau, die durch das Verspeisen der Chakrafrucht des legendären Shinju zu einer Göttin wurde, sowie ihrer zwei Söhne, Hamura und Hagoromo, welcher wiederum als Rikudo Sennin bekannt ist.


» Wirtschaft
Eine vergleichbare Wirtschaft wie in den anderen Reichen gibt es heute in Ishi no Kuni nicht mehr, wobei auch schon früher kaum eine traditionelle Wirtschaft in diesem Sinne vorhanden war. Abgesehen von der grünen Hauptstadt gibt es keinerlei erwähnenswerte Vegetation, wodurch jeglicher nachhaltiger Wirtschaftszweig, wie Landwirtschaft, Viehwirtschaft oder Holzwirtschaft, undenkbar sind. Zudem sind die Bodenschätze recht übersichtlich und es fehlt ein Zugang zum Meer, was die Möglichkeiten zusätzlich einschränkt. Lediglich auf einige markante Kohleadern kann das öde Land zurückblicken, welche aber zu heutiger Zeit wegen der vielen marodierenden Banden nahezu unzugänglich und absolut unrentabel geworden sind. Nun steht aber nachvollziehbarerweise vor diesen Hintergründen die Frage im Raum, wie trotz dieser Widrigkeiten eine der größten und reichsten Städte des Kontinents entstehen konnte? Die Menschen von Souhon haben es über die Jahrhunderte geschafft aus der heute nur noch als Legende geltenden Geschichte über den Otsutsuki-Clan und deren bekannteste Mitglieder einen ganz eigenen Wirtschaftszweig zu machen. Größtenteils über wohltätige Spenden und mildtätige Gaben der zahlreichen anreisenden Pilgerer, aber auch durch eine sich rege entwickelte Touristenstruktur kam mehr als genug Geld in die Kassen der Stadt und seiner Bewohner, dass diese auf ihre beachtliche Größe anwachsen konnte. Aber auch der Handel mit den beiden Großreichen im Norden und Süden, sowie dem damit verbundenen Transit- und Zollkosten brachte dem Reich der Steine einen außerordentlichen Wohlstand ein. Etwas, was sich durch den Zusammenbruch der beiden Großreiche allerdings enorm einschränkte. Statt Händlern, kommen heute fast nur herrenlose Shinobi über die Grenze, um die Pilger zu überfallen, die nach all dem Jahren immer unregelmäßiger den auf einen Stadtstaat geschrumpften Ort besuchen. Diesem Abebben der Einnahmen versucht man heutzutage mit 'Hausbesuchen' entgegenzuwirken, nämlich indem heute Priester und Mönche auf Reisen geschickt werden, um in den noch wohlhabenden Reichen um Spenden zu bitten und anschließend mit Eskorte nach Hause zu bringen, um den willigen Pilgern die heute nicht ungefährliche Reise zu ersparen. Dennoch ist es kein Geheimnis, dass die Wirtschaftskraft im Land der Steine stetig geringer wird.

» Gesellschaft
Wie auch die Wirtschaft ist die Gesellschaft größtenteils auf Verehrung des großen Rikudo Sennin ausgelegt, welcher gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Hamura den Zehnschwänzigen besiegte und den Menschen die Manipulation von Chakra ermöglichte, sowie auch die Wahrung der vielen legendären Geschichten, die sich um diese Personen, ihre Mutter und ihren einst großen Clan, die Otsutsuki, ranken. Es heißt, dass er in Ishi no Kuni angesiedelt sein soll, und wenngleich es keine Beweise dafür gibt, so halten doch die hier ansässigen Menschen daran fest und verbreiten die Geschichten Hagoromos mit großer Begeisterung. Die Gesellschaft Ishi no Kunis sieht eben diesen Clan auch heute noch als tragende Kraft des Ninshu, der von Hagoromo begründeten Religion, und ist dementsprechend als eine Klerokratie aufgebaut, also eine von Priestern geführte Gemeinschaft, an deren Spitze der Hohepriester steht, welcher in Souhon, dem Haupttempel der gleichnamigen Stadt, residiert. Entsprechend hoch stehen auch die normalen Priester als geistige und gesellschaftliche Führer in ihrer kleinen Heimat und genießen einen angesehenen Status. Jeder Priester überblickt hierbei einen eigenen Bereich in der Stadt von jeweils einem der zahlreichen Tempel von Souhon. Der Hohepriester regiert dabei nahezu autokratisch, kann aber jederzeit durch eine entsprechende Wahl von der Mehrheit der amtierenden Priester abgewählt werden, so der Verdacht besteht, dass dieser seine Macht zu eigenem Nutzen missbraucht. Die im Verhältnis sehr kleine Armee des heutigen Stadtstaates besteht traditionell aus Freiwilligen, die sich ohne Sold, sondern nur für Kost und Logie für ihre Heimat verpflichten und schon immer primär für die Verteidigung ausgelegt ist. Die Soldaten lernen dabei Chakra in ihren Waffen zu bündeln, um diese zu stärken, ähnlich den Samurai, nur kämpfen sie weniger für Ehre, als mehr für ihre Ideale. Seit der Zerstörung der anliegenden Großmächte hat Souhon enorm an Wohlstand eingebüßt, ist zugleich aber auch enorm gewachsen. Grund hierfür sind vor allem die zahlreichen Flüchtingsströme, die in den Jahren nach den Zusammenbrüchen der umliegenden Reiche eingesetzt haben und einen großen, Slumartigen Gürtel um die grüne Stadt gebildet haben, da die vielen Menschen in der Stadt keinen Platz mehr fanden. Hinzu kamen noch die Flüchtlinge aus dem eigenen Land, welche nahezu zeitgleich vor den aus denzerstörten Reichen kommenden herrenlosen Shinobi aus ihren Dörfern flüchten mussten, um diesen nicht zum Opfer zu fallen.

» Kultur und Mentalität
Ebenso wie die Gesellschaft eine Klerokratie ist, so ist auch die ganze Kultur und Mentalität von der ausgeübten Religion geprägt, dem Ninshu. Das Ninshu wurde einst von Hagoromo Otsutsuki, dem Rikudo Sennin, begründet und hatten das Ziel die Menschen durch das Verständnis von spiritueller Energie miteinander zu verbinden und zu einem besseren Verständnis zu sich selbst und zu anderen zu führen. Hierfür teilte der Rikudo Sennin sein Chakra mit den Menschen und baute so ein weit verwobenes Chakranetzwerk auf, wodurch sich die Menschen untereinander verstehen und fühlen konnten, ohne miteinander sprechen zu müssen, was dazu führen sollte, dass jeder friedvoll miteinander umgehen konnte. Die Geschichte hat gezeigt, dass den Menschen aber nicht an Frieden gelegen war. Anstatt die ihnen gebotene Gelegenheit zu nutzen, brachen die Menschen die Bande miteinander und nutzten das Chakra um die ersten Jutsu zu formen und im Kampf untereinander einzusetzen. Die Menschen von Souhon halten aber auch heute noch an den Wegen des Rikudo Sennin fest und predigen und leben einen Pfad der Harmonie miteinander, in welchem Nächstenliebe und Mitgefühl als oberste Gebote stehen. Entsprechend freundlich und friedlich sind die Menschen von Souhon und der direkten Umgebung der Stadt, welche noch unter Kontrolle der Priesterschaft steht. Ishi no Kuni verfügt eine Armee, doch ist diese nur zur Verteidigung gedacht und darf nach den geboten des Landes nicht zum Angriff eingesetzt werden, sondern nur um zu Beschützen. Vermutlich ist auch dies einer der Gründe, weshalb außer der Hauptstadt der Großteil des Reiches heute von Banditen und Marodeuren beherrscht wird und sich dadurch um die Stadt herum so viele Flüchtlinge sammelten, um Schutz zu suchen. Doch obgleich die Stadt und ihre Einwohner schon viel von ihrem einstigen Wohlstand eingebüßt haben, haben diese nach wie vor ein großzügiges und teilendes Herz und versorgen die Vertriebenen auch nach Jahrzehnten noch so gut es geht.

» Klima
Das Klima in Ishi no Kuni ist gleichermaßen übersichtlich, wie einseitig. Im Land der Steine ist es das ganze Jahr über trocken und vornehmlich warm, hauptsächlich durch die warmen Winde, die aus dem Süden heranwehen und Ishi no Kuni auf ihrem Weg nach Tsuchi no Kuni passieren und durch die Gebirgskette an der östlichen Grenze auf ihrem Kurs gehalten werden. Durch diese warmen Winde ist die Stadt Souhon auch die stets grüne Oase des öden Landes, dies aber auch nur durch den einzigen kleinen Fluss, welcher durch die Stadt fließt. Während es im Sommer bis zu 35° warm werden, schrumpft die Temperatur im Winter auf mindestens 18° herab, was dem Stadtstaat in den in der Stadt gelegenen Gemüsegärten eine jährliche Ernte beschert. Zwischen den Jahreswechsel toben häufig staubige Stürme über die kargen Landschaften um die Stadt herum.

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Februar - April
  
Mai - August
  
September - November
  
Dezember - Januar


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
900 p.N. Iwagakure und Sunagakure werden durch die gefährlichen Bijuu-Experimente zerstört und die Reiche zerfallen. Ishi no Kuni verliert durch die marodierenden Shinobi zunehmend die Kontrolle über die öden Steinfelder, während zugleich Flüchtlingsströme nach Souhon einsetzen
986 p.N. Misato Hirashi wird von den Priestern zum Hohepriester gewählt und herrscht bis heute über das, was von Ishi no Kuni noch übrig ist


» Politische Lage
Rein hypothetisch gesehen verfügt Ishi no Kuni durch den Hohepriester und die untergebene Priesterschaft auch heute noch über ein politisches System, jedoch wird das inzwischen nur noch auf einen Stadtstaat zusammengeschrumpfte Reich nicht mehr als solches ernst genommen und findet daher heute auch nur noch kaum politische Beachtung, auch wenn man betrachtet dass das Land nahezu unfruchtbar ist, kaum nennenswerte Rohstoffe besitzt und auch keine militärische Bedrohung bietet, von den unorganisierten, herumstreifenden, herrenlosen Shinobi abgesehen. Doch obwohl für die meisten Personen heutzutage die Ninshu als Religion kaum mehr eine Rolle spielt, besitzt Misato Hirashi als Hohepriester und relgiöses Oberhaupt zumindest als Person über einiges Ansehen, auch durch seinen zuvorkommenden Umgang mit den auch heute noch vor den Stadtmauern hausenden Flüchtlingen und ihren Nachkommen, die keinen Platz in der Stadt mehr finden konnten. Die Priesterschaft des als untergegangen geltenden Reiches hielt es schon immer mit pazifistischer Neutralität und hält sich auch heute strikt daran, sich nicht in die politischen Belange der noch existierenden Großmächte einzumischen, versucht aber immer wieder zumindest gesellschaftlichen Einfluss zu nehmen, um die Reiche auf mögliche Missstände hinzuweisen. So ist der praktizierende Sklavenhandel in manchen Teilen Tsuchi no Kuni den Priestern ein Dorn im Herzen, sowie auch die unterdrückende Behandlung der verarmten Menschen in Kaze no Kuni.
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:31
Kaze no Kuni
Land des Windes

Weiß = ehem. Kaze no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Das ehemalige Reich des Windes liegt im südwestlichen Bereich des bekannten Kontinents und grenzt an das ehemalige Ishi no Kuni, sowie an Ame no Kuni und Kawa no Kuni, welche heute ein Teil von Hi no Kuni sind. Legenden zufolge, soll Kaze no Kuni vor vielen, vielen hunderten von Jahren einmal eine grüne, blühende Landschaft gewesen sein, bevor die Bijuu kamen und schon damals alles einmal zerstörten. Doch war die Landschaft vor dem Krieg schon eher trist und wüst, hatte es damals zumindest noch vereinzelte Oasen, mit welchen Reisende als Zwischenstationen die sandige Einöde einigermaßen sicher durchqueren konnten. Heute ist Kaze no Kuni nur noch eine karge Ödnis voller Sand, Felsen und irgendwas dazwischen. Nur noch im tiefsten Osten, in der Grenzregion zu Hi no Kuni, findet sich noch etwas steppenhaftes Gestrüpp, quasi als brutaler Übergang vom Grünen Land des Feuers, ins tote Land des Windes. Etwas weiter westlich der Grenze wandelt sich die Landschaft schnell von zumindest anbaubaren Boden in fruchtlose Fels- und Steinwüste. Hier befinden sie die Reste der einst großen Abbauwirtschaft Kaze no Kunis, in welcher vor allem Eisen und Edelsteine abgebaut werden. Noch weiter im Westen beginnt die Sandwüste und erstreckt sich so weit das Auge reicht. Und ganz gleich wie weit man nach Westen zieht ändert sich an diesem Bild nichts mehr, weshalb der größte Teil Kaze no Kunis heute unerschlossenes Niemandsland ist. Zwar soll es tief, tief im Westen noch eine bergige Region geben, in denen vor allem noch große Goldvorkommen vermutet werden, doch verhindern das heiße, trockene Klima und regelmäßige, gigantische Sandstürme die Möglichkeit nach diesen zu suchen.


» Wirtschaft
Grün war Kaze no Kuni faktisch nie. Zwar gab es vor dem Krieg einzelne Oasen in den Wüsten, aber selbst wenn man den halbwegs anbaubaren Streifen im Osten dazu zählte, hätte sich das damalige Reich des Windes kaum mit Landwirtschaft über Wasser halten, geschweige denn selbst ernähren können. Wie also konnte eines der großen fünf Reiche, mit einer der höchsten Bevölkerungszahlen hier draußen gedeihen? Handel war das Zauberwort. Kaze no Kuni verfügte über große Bodenschätze, mit denen das Land alles tauschen konnte, was es zum Überleben brauchte und darüber hinaus sogar eines der reichsten Reiche des Kontinents war. Im tiefen Westen gab es große Goldminen, während in den östlichen Steinwüsten nach Edelsteinen und vereinzelt auch Eisen geschürft wurde. Heute ist von alledem nicht mehr viel übrig. Ohne die durch den Krieg verloren gegangenen Oasen, die als notwendige Zwischenhalte für die Karawanen unerlässlich waren, waren die Menschen von dem Goldreichen Westteil des Landes völlig abgeschnitten, wodurch das einst reichste Land nach dem Krieg zu dem vermutlich verärmtesten wurde. Zwar gibt es heute noch vereinzelte Edelstein- und Eisenerzminen im Osten, doch ist auch dieser Wirtschaftszweig nur noch ein Schatten seiner selbst von vor dem Krieg. Der wenige Handel dieser wertvollen Güter in lokalem Rahmen ist die einzige Möglichkeit, hier noch Geld zu machen. Eine Möglichkeit, die die Minenbestitzer nur ungern bereit sind zu teilen. Eine Verbindung zu den großen Reichen besteht nicht, lediglich zu dem ein oder anderen Abnehmer nördlich und westlich des ehemaligen Wüstenreiches.

» Gesellschaft
Die verbliebene Gesellschaft des ehemaligen Kaze no Kuni lässt sich heute lediglich in drei übersichtliche Gruppen unterteilen: Die verarmte Bevölkerung, die zumindest ein kleines Einkommen hat, die verarmte Bevölkerung, die überhaupt kein Einkommen hat und die wenigen halbwegs wohlhabenden Personen, die die verbliebenen Minen im Osten betreiben. Letztere sind zumeist Shinobi aus dem untergegangenen Sunagakure, die es nach dem Krieg nicht in die beiden noch existierenden Großmächte getrieben hat, sondern die ihre Fähigkeiten nutzten, um die herrenlosen Minen zu übernehmen, zu verteidigen und die Menschen dazu zu zwingen für sie zu arbeiten. Das Leben ist im heutigen Kaze no Kuni entsprechend hart und ein einzelner Mensch kaum noch etwas wert. Und obgleich die harte, unterbezahlte Arbeit in den Minen vielen der ausgehungerten Menschen den Tod bringt, sind die Meisten doch glücklich überhaupt ein geringes Einkommen zu haben, mit denen sie ihre Familien am Leben halten können. Alle anderen Betteln und Stehlen was noch übrig ist, um zu überleben. Städte und Dörfer gibt es keine, zumindest nicht wenn man solche wie in Hi no Kuni als Vergleich zieht. Die einzigen vergleichbaren Orte sind die Arbeiterviertel, die sich im Laufe der Jahrzehnte um die betriebenen Minen gebildet haben und eher an heruntergekommene Slums erinnern. Hier leben die Menschen dicht gedrängt in Schmutz und Unrat. Wer das Glück hat eine Hütte zu besitzen, hat zumindest ein Dach über den Kopf und ist einigermaßen vor den stürmischen Winden geschützt, die immer wieder vom Wüstengebiet herüber ziehen. Die Meisten allerdings haben nicht dieses Glück und müssen täglich in den Gassen darauf hoffen vielleicht an diesem Tag eine Arbeit in den Minen zu bekommen, wo jeden Tag Stellen dadurch frei werden, dass Leute durch Erschöpfung in den Stollen zu Grunde gehen. Nur etwas weiter im Osten, in den steppenreichen Gebieten nahe der Grenze gibt es noch so etwas wie kleine Dörfer, die allerdings meist nur aus zusammenlebenden, größeren Familienclans besteht, die auch mehr schlecht als recht mit etwas Viehzucht überleben.
All jene, die sich dieses grausame Schicksal ersparen wollen, haben sich zu einem wahrscheinlich nicht viel weniger harten Weg entschieden: Dem Leben in einem Nomadenstamm. Einige dieser Stämme ziehen durch die Wüste, klein gehalten, immer auf der Suche nach der nächsten Wasser- und Nahrungsquelle, und immer verfolgt von dem Tod. Viele dieser Stämme behelfen sich, indem sie die Rolle von Wüstenräubern annehmen, und jegliche Passanten um ihr Hab und Gut bringen. Nur sehr wenige Menschen in diesem Reich verfügen über genügend Hoffnung und Naivität, um als Schatzsuchende durch die Lande zu ziehen. Die Legenden der Überreste alter Minen, die im Krieg verschüttet wurden, der Schätze reicher Familien kursieren bruchstückhaft, doch kaum jemand hat die Kraft, ihnen nachzugehen. Mit Ausnahme dieser Handvoll Abenteurer, die sich in der Regel auch an der Grenze der Legalität aufhalten - um zu überleben.


» Kultur und Mentalität
Vor dem Krieg war Kaze no Kuniein Kulturell sehr verwurzeltes Reich, welches vor allem in Sunagakure ausgelebt wurde. Die Menschen handelten mit der ganzen bekannten Welt und hatten daher auch viele ausländische kulturelle Einflüsse. Vor allem die Medizin hatte in Kaze no Kuni einen sehr hohen Stellenwert und war sehr hoch entwickelt, was sowohl Chirurgie, als auch die Verwendung seltener Pflanzen und Kräuter für Medikamente, aber auch Gifte anging. Künstlerisch nahmen die Menschen vor allem das was reichlich vorhanden war: Quarzgestein für große Monumente, sowie Gold und Edelsteine für Schmuck von herausragender Qualität und Schönheit. Die Menschen waren selbstbewusst und wohl auch etwas arrogant durch ihren vielen Reichtum und ließen sich selten in ihre öffentliche und persönliche Politik hineinreden. Geführt wurden die Menschen vom Kazekage, welcher über Generationen aus dem Jishaku-Clan entstammte, welcher Kaze no Kuni seit jeher mit seinem Kekkei Genkai behütete.
Vielleicht war auch dies einer der Gründe, weshalb Kaze no Kuni nach dem Krieg so radikal zusammengebrochen war und die Menschen dermaßen perspektivlos. Denn während des Krieges wurde nicht nur Sunagakure, die Perle des Wüstenlandes, völlig ausgelöscht, sondern mit dem Dorf auch ein Großteil der gebildeten Menschen, sowie auch der größte Teil des Jishaku Clans. Und nach der Zerstörung suchten die restlichen Menschen, die noch genug Kraft und Vernunft dazu hatten Schutz in Hi no Kuni, das Reich, welches noch einigermaßen Sicherheit und Wohlstand bot und mit welchem Kaze no Kuni seit jeder versuchte eine halbwegs gute Beziehung zu pflegen, war doch das fruchtbare Land des Feuers ihr Garant für einen stetigen Handelsfluss mit Nahrungsgütern.
Heute hat das ehemalige Kaze no Kuni kaum mehr nennenswerte Kultur vorzuweisen. Die meisten Menschen haben andere Probleme, wie zum Beispiel irgendwie über die Runden zu kommen. Jeder ist sich selbst der Nächste und es kommt nicht selten vor, dass Familien sogar eines ihrer eigenen Kinder in die Sklaverei bei den Minenbesitzer verkaufen, um zumindest den Rest ihrer Familie für einige Zeit versorgen zu können. Strotzten die Menschen damals noch vor Selbstbewusstsein, ist es heute eher gegenteilig der Fall. Die Menschen haben jegliche Selbstachtung verloren und würden alles tun, um zu überleben. Perspektivlosigkeit ist der Kern, der sich durch die gesamte verarmte Schicht zieht und die Leute daran hindert sich gegen die schlechte Behandlung zu wehren, die man ihnen in den Minen entgegen bringt, sie aber auch davon abhält woanders hinzugehen. Denn wer sollte sie schon wollen?


» Klima
Das Klima im ehemaligen Kaze no Kuni lässt sich vor allem mit Folgendem beschreiben: Heiß und trocken. Im Land des Windes gibt es im Grunde genommen nur zwei Jahrezeiten, heißer Sommer und nicht ganz so heißer Sommer, wobei letzterer im Grunde Winter ist. Es gibt auch so etwas wie Frühling und Herbst, doch haben diese Übergänge zu den Jahreszeiten in Kaze no Kuni ihre ganz eigene Bedeutung, denn die kurzen Übergänge zwischen Sommer und Winter sind vor allem für ihre besonder harten und gnadenlosen Sandstürme berüchtigt, die die halbe Wüste umgraben. Niederschlag gibt es nur in der Winterperiode und dies auch nur sehr wenig im tiefsten Osten des Landes. Zu dieser Zeit wird sogar die karge Steppe ein wenig grüner und liefert die Grundlage für ein Minimum an Weideland. So etwas wie Schnee ist in

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Januar - Februar
  
März - September
  
Oktober - November
  
Dezember


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
500 p.N. - Daimyou Yamamura missbraucht die Shinobi Kaze no Kunis in seinem Krieg gegen die anderen Daimyou
700 p.N. - Die in Kaze no Kuni ansässigen Clans schließen sich zusammen und stürzen den amtierenden Daimyou. Sunagakure wird gegründet.
900 p.N. - Nach dem beinahe 200 Jahre anhaltenden ‚großen Frieden‘ beginnt der große Krieg der Shinobigroßmächte, bei denen die Bijou unterjocht und als Waffen eingesetzt werden. Die daraus resultierenden Katastrophen reißen spuren der Zerstörung durch das ohnehin schon öde Land. Geleitet von dem Willen den Krieg zu beenden schließen sich die Überlebenden des Jishaku-Clans Hi no Kuni an, um dem Wahnsinn des Krieges ein Ende zu bereiten, welchem bis auf Kaminari no Kuni und Hi no Kuni die anderen Großmächte schon zum Opfer fielen.


» Politische Lage
Theoretisch gab es nach der Zerstörung von Kaze no Kuni nie einen offziellen Waffenstillstand oder Friedensvertrag mit den anderen untegangenen Mächten, mit Hi no Kuni oder Kaminari no Kuni. Allerdings gab es auch keine geltende Regierungsgewalt mehr, die etwaiges hätte aushandeln können. Heute befindet sich die herrschende Macht in den wenigen noch bewohnten Gebieten vor allem in den Händen einiger Shinobiclans, die aus dem zerstörten Sunagakure stammen und die jeweils über eine oder mehrere Minen verfügen und sich so einen respektablen Wohlstand aufbauen konnten. Sie unterjochen die verarmte Bevölkerung und konkurrieren untereinander, um die wenige Macht die ihnen im Land geblieben ist. Von einer gemeinsamen Regierung kann also nicht gesprochen werden. Dennoch sind sie sich überraschend eins damit ihr Territorium zur Not auch gemeinsam gegen mögliche Annektierungsversuche aus Hi no Kuni zu verteidigen, da sie sich zumindest alle einig sind unabhängig bleiben zu wollen. Ein ziemlich brüchiger Pakt, welcher der Region allerdings bis heute das Schicksal der benachbarten zusammengebrochenen Reiche Ame no Kuni und Kawa no Kuni erspart hat, die nach dem Krieg Hi no Kuni einverleibt wurden. Auch wenn der Bevölkerung dadurch womöglich ein besseres Schicksal verwehrt wurde.

» Clans
» Der Jishaku-Clan
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:37
Mizu no Kuni
Land des Wassers

Weiß = ehem. Mizu no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Das untergegangene Reich des Wasser besteht aus einer großen Inselgruppe im Südosten des Kontinents und grenzt somit nur indirekt durch das Meer an andere Reiche an. Sowohl Hi no Kuno, als auch Kaminari no Kuni, sowie die von Kaminari annektierten ehemaligen Reiche Yu no Kuni und Shimo no Kuni liegen nur wenige Tagesreisen mit dem Schiff von den meisten Inseln entfernt, abhängig von Wetter und Wellengang variiert dies allerdings sehr, wodurch sich eine Reise auch schon über eine Woche erstrecken, sowieunter günstigen Gegebenheiten in etwas weniger als einen Tag zurückgelegt werden kann, von Küste zu Küste.
Das Inselarchipel besteht aus einer großen Insel, welche damals den politischen und kulturellen Mittelpunkt Mizu no Kunis bildete. Drumherum liegen 14 kleine bis große Inseln, sowie unzählige kleinere bis sehr kleine Inseln, deren Positionen nach dem Krieg nahezu verloren gegangen sind. Obgleich Mizu no Kuni vor dem Krieg eine der ernstzunehmendsten militärischen Reiche war und über viele mächtige Clans verfügte, wurde auch das Land des Wassers von der schieren Gewalt der entfesselten Bijuu in den Untergang gerissen. Dennoch halten sich die Schäden an der heimischen Ökologie sehr in Grenzen, was wohl an der generellen verstreuten Geographie liegt. Während die große Hauptinsel auch heute noch ein brach liegendes, nahezu unbewohntes Niemandsland ist, blieben die umliegenden Inseln beinahe unberührt von der Zerstörung. Das Klima ist größtenteils gemäßigt, bietet also mit Grasland und Laubbäumen geziert einen ähnlichen Anblick wie Hi no Kuni, nur hat das Land sehr viel mehr felsigeres und klippenhaftes Gelände, im Verhältnis zu 'fruchtbaren' Böden. Doch auch auf dem felsigen Untergrund bahnt sich die Natur ihren Weg, wodurch viele seltene Kräuter vor allem für medizinische Zwecke hier anzutreffen sind. Die umliegende See ist je nach Jahreszeit mehr oder eben weniger rau und bot schon seit jeher eine große natürliche Grenze zu den anderen Reichen.


» Wirtschaft
Das umliegende Meer von Mizu no Kuni war schon immer die Quelle und das Gerüst des nun ehemaligen Reiches gewesen. Es bot Schutz, gute Möglichkeiten für den Angriff, aber auch viele wirtschaftliche Faktoren. Der Fisch- und Walfang war schon in den Frühzeiten des Landes der wichtigste Wirtschaftszweig, nur knapp gefolgt vom Seehandel. Ebenso bedeutsam war auch der Schiffsbau, welcher nicht nur die Grundlage für die Wirtschaften auf See waren, sondern auch ein wichtiger militärischer Faktor war, kontrollierte doch derjenige, welcher die See beherrschte, auch das gesamte Inselarchipel. Entsprechend war auch der militärische Zweig für die Wirtschaft sehr wichtig, und Kirikagure-Nin wurden häufig in kleineren Reichen gegen entsprechenden Lohn als Söldner eingesetzt, damit sich die kleinen Autonomien gegen die anderen Großreiche verteidigen konnten. Kleinere, aber für den Handel bedeutende Wirtschaftszweige waren der Anbau von Früchten und wertvollen Kräutern, der Abbau und die Verarbeitung von Holz, sowie die Verarbeitung von importierten Metallen, da Mizu no Kuni selbst nur über wenige ertragreiche Metallvorkommen verfügt.
Nach dem Krieg hat sich die Wirtschaftskraft drastisch reduziert, ist in seinen Grundzügen aber nach wie vor vorhanden, wird aber nur noch für die Eigenversorgung eingesetzt. Noch immer ist der Fisch- und Walfang der wichtigste Zweig der Inselgruppe und bietet die größte Nahrungsquelle für die ansässige Bevölkerung. Auch Früchte und Kräuter werden noch immer in den dafür geeigneten Gegenden für den lokalen Gebrauch angebaut und verarbeitet. Dagegen ist die Metallwirtschaft kaum noch vorhanden und auch die Holzverarbeitung und der Schiffsbau sind auf ein lokales Minimum beschränkt, da sehr viele der Handwerker nach dem Krieg in Hi no Kuni oder Kaminari no Kuni ihr Glück suchten, wo sie auf dankbare Unterstützer ihrer überlegenen Kunst gestoßen sind. Der Handel mit den anderen Reichen ist zum Erliegen gekommen und wird ebenfalls nur noch im geringen lokalen Rahmen zwischen den einzelnen Inseln praktiziert. Die meisten fähigen Seeleute haben sich heute eher auf den Schmuggel verlegt, welcher wohl zu dem größte Wirtschaftsfaktor geworden ist, außerhalb des lokalen Rahmens. Die Schmuggler nutzen die stetig wachsende Konkurrenz zwischen den verbliebenden beiden Großmächten aus, um mit ihrem unangefochteten, seemännischen Können alles ungesehen zwischen Hi no Kuni und Kaminari no Kuni schmuggeln, was auf ein Schiff passt, seien es Waren, Waffen oder auch Menschen. Da die meisten der mächtigeren Shinobi-Clans nach dem Krieg ausgewandert sind, ist auch von den einst söldnerischen Tätigkeiten nicht mehr viel übrig, außer dem in den kleineren ehemaligen Reichen tiefreichenden Respekt für die nun hauptsächlich in Kumo ansässigen ehemaligen Kirigakure-Clans.


» Gesellschaft
Die Gesellschaft spaltete sich schon immer in einen friedlichen, zivilen Teil und einen kriegerisch, militärischen Teil. Aufgrund seiner Geographie als große Inselgruppe war das ehemalige Mizu no Kuni stets nur schwer anzugreifen, weshalb die meisten Einwohner ein recht friedliches und zufriedenes Dasein fristen konnten. Man erwirtschaftete das Nötige für sich selbst und verkaufte den Überschuss nach außen, während der militärische Zweig vor allem die Meere sicherte und so mögliche Invasionsversuche mit einer überlegenen Flotte im Keim erstickte.
Die Bevölkerung lebte über die verschiedenen Inseln verstreut, häufig in kleinen Küstendörfern- oder Städten. Dabei waren viele Inseln für sich recht autonom, solange sie die Führung des Reiches nicht infrage stellten und pünktlich ihre Steuern entrichteten. Währenddessen hatte der militärische Arm des Reiches vor allem die im Zentrum gelegene große Hauptinsel im Griff und hatte nur wenige außen gelegene Häfen als Außenposten, in denen Patrouillenschiffe stationiert waren. Das Konzept der zweierlei getrennten Gesellschaft ging sehr gut auf, die Meschen waren alles in allem wohlhabend genug, um sehr gut über die Runden zu kommen, bei einer im Vergleich zu anderen Reichen sehr stabilen Sicherheitslage. Einen großen Anteil daran leisteten daran auch die legendären 7 Schwertkämpfer auf Kirigakure, welche als die Elite ihres Dorfes einige der mächtigsten Waffen der bekannten Welt führten, geschmiedet unter ebenso legendären Umständen durch den in der Schmiedekunst sehr bewanderten ansässigen Hagane-Clan. Dies änderte sich allerdings drastisch durch den Krieg und die darauß resultierende Zerstörung des Reiches, als Kirigakure versuchte die Bijuu als Waffen zu missbrauchen.
Nach dem Krieg war die Hauptinsel mit seiner gesamten militärischen Schlagkraft quasi nicht mehr vorhanden und die übrigen Inseln waren auf sich selbst gestellt, was an sich durch ihre ohnehin sehr autonome Gesellschaftsordnung eigentlich kein Problem darstellte, aber durch den fehlenden Schutz des militärischen Arms Mizu no Kunis schnell zu Anarchie, Gesetzlosigkeit und gesellschaftlichen Umwälzungen führte. Die Überlebenden der großen Clans Kirigakures wanderten größtenteils in das ebenfalls militärisch sehr angehauchte Kumogakure aus, wo die Kampfkraft vor allem des Hozuki-Clans, des Kaguya-Clans, sowie besonders des Hagane-Clans mit offenen Armen empfangen wurde und sich diese schnell in die nach Stärke strebender Gesellschaft integrieren konnten. Nur der Sakana-Clan blieb nach dem Krieg bis auf vereinzelt, herumtreibende Mitglieder verschollen, soll sich aber im ehemaligen Reich des Wassers eine kleine neue Machtbasis aufgebaut haben.
Nachdem sich die Lage im untergegangenen Reich wieder halbwegs stabilisiert hatte, war die gesellschaftliche Ordnung so unübersichtlich wie die Anzahl der Inseln, deren Positionen durch die Wirren verloren gegangen sind und nur erfahrenen Seefahrern noch im Gedächtnis liegen. Jede Insel herrschte eigenständig über sich selbst auf die Art die die Einwohner am Angemessensten hielten oder die sich so ergeben hatte, wodurch sich eine gesellschaftliche Vielfalt entwickelt hat, die kaum vorstellbar ist, so man es nicht selbst erlebt hat. So kann man auf einer Insel eine fast demokratische Struktur erkennen, in welcher eine einzelne Person in regelmäßigen Abständen als Sprecher gewählt wird. Nur eine Insel weiter kann es ein ähnliches System geben, nur anstatt einer Person wird ein ganzer Rat gewählt. Und wieder eine Insel weiter kann man wiederum plötzlich auf eine diktatorische oder gar königliche Autokratie treffen. Es gibt fundamentalistische Inseln, auf denen der Glauben in Form von Hohepriestern regiert und andere Inseln auf denen Schmuggler oder Piraten die Macht an sich gerissen haben, auf denen das Recht des Stärkeren herrscht. Wer mit dem auf seiner Insel existierendem System nicht Leben kann, rettet sich mit einem Boot auf eine Nachbarinsel, so dass sich über die Jahrzehnte viele der autonomen Inselgesellschaften für sich bewähren konnten, welche jede für sich für die Menschen im ehemaligen Mizu no Kuni ein Stückchen Frieden und Stabilität bedeutet.
Eine Ausnahme bildet die zentrale, größte Insel des Reiches, welche früher das Machtmonopol darstellte und auch das Shinobidorf Kirigakure beherbergte. Hier überwiegt die Kriminalität besonders, und man munkelt, dass sich geballt Verbrecher und vor allem abtrünnige Shinobi hier aufhalten. Das Schmugglertum und florierender Schwarzmarkt stellen eine Einnahmequelle für die fragwürdigen Gestalten dar, weshalb sie sich hier ballen.

Zusatzinformationen Kumo:
Diese Informationen konnte Kumogakure im Zuge einer Aufklärungsmission ergattern:

# 3 Gruppierungen, die die Verbrecherszene bestimmen:
# Kurokiri: geleitet von einem Mann namens Fukusha Hanzo, zuständig für den Schwarzmarkt, vor allem Waffen- und Drogenhandel sowie alle möglichen sonstigen illegalen Waren, hoher Geldumsatz, viel Einfluss
# Ao-Sho: hierarchische Struktur, "Oberhaupt": Kengun Seiji, zuständig für Schmuggelei, vor allem Menschenhandel und Waffentransport, Zuständigkeitsbereich: alles was zwischen den Inseln Mizu no Kunis aber auch Gebieten Kumogakures liegt, hauptsächlich Transport über Schiffe
# Yohei: Söldner, die auch von beiden Organisationen für ihre Dienste n Anspruch genommen werden, als Bodyguards, Attentäter o.Ä., keine feste Organisation aufgrund ständig wechselnder Mitglieder


» Kultur und Mentalität
Die Menschen in Mizu no Kuni waren seit jeher tief mit dem Meer verbunden und standen der See und ihren Kreaturen stets sehr Nahe. Dies spiegelt sich auch deutlich in ihrer Kultur wieder. Doch auch hier zeigte sich die deutliche Spaltung der Gesellschaft in eine friedliche, zivile Seite, welche sich vor allem nach Stabilität und Sicherheit sehnte, und eine standhafte, militärische Seite. Während sich die zivile Kultur und Kunst vor allem auf den Handel und die Koexistenz des schutzbietenden Meeres konzentrierte, sah der militärische Arm das Meer vor allem als Gelegenheit zur Überlegenheit über die Feinde, weshalb vor allem der Bau von Kriegsschiffen und -waffen im Vordergrund stand, sowie der regelmäßige Einsatz des kämpferischen Könnens, selbst für andere Reiche, wenn das Land des Wassers eine Friedensperiode inne hatte. Mizu no Kuni hatte stets die mächtigsten Kriegsschiffe, die größten, stärksten und schnellsten und dazu die fähigsten Seeleute des Kontinents, die zwar nur normale Marinesoldaten waren, ohne Shinobi-Ausbildung, aber in ihrer Gesellschaft nicht minder geachtet. Weder Hi no Kuni, noch Kaminari no Kuni konnten mit ihren vergleichsweise mickrigen Flotten dem Inselreich etwas anhaben, wenngleich Mizu no Kuni zwar eine mächtige Elite hatte, ihnen aber zugleich die Landstreitkräfte fehlten, um ihrerseits Boden auf dem Kontinent gutmachen zu können. So war es wohl Ironie, dass es sie selbst benötigte, das Reich in den Untergang zu führen.
Auch die legendären Waffen der sieben Schwertkämpfer Kirigakures aus diesem Reich, geschmiedet durch einen der fähigsten Schmiedemeister aller Zeiten, welchen der Hagane-Clan je hervorbrachte. Die Waffen wurden von einer Schwerkämpfergeneration zur nächsten weitergereicht, welche stets aus der Shinobi-Elite gewählt wurde und auf dem gesamten Kontinent für ihre Kampffertigkeiten respektiert und gefürchtet wurde. Es hieß sogar, dass es die sieben Schwertkämpfer, so sie denn gemeinsam kämpften, es sogar mit einer Armee oder leicht mit mehr als einem Kage aufnehmen konnten. Doch heißt es auch, dass die Schwerkämpfer meist arrogante Einzelgänger waren, welches dem Reich wohl nachhaltige Erfolge verwehren ließ. Heute sind diese legendären Waffen verschollen und wurden womöglich zusammen mit der Hauptinsel Mizu no Kunis zerstört.
Heute ist von dieser kriegerischen Mentalität nicht mehr viel übrig. Nahezu alle bedeutenden Clans sind entweder mit Kirigakure untergegangen oder sind anschließend vor allem nach Kumogakure ausgewandert, um dort ihre mächtigen Kampfkünste zur Verfügung zu stellen. Und auch viele der begabten Schiffszimmerer hat es nach Hi no Kuni und Kaminari no Kuni gezogen, um mit ihren begehrten Fähigkeiten für sich eine neue Zukunft aufzubauen. Von den fähigen Seeleuten haben sich ebenfalls viele den beiden noch existierenden Großreichen angeschlossen, aber ebenso viele sind auch in ihrer Heimat verblieben und setzen ihre Talente fürs Schmuggeln ein oder haben sich zu friedlichen Fischern entwickelt. Diejenigen, die schmuggeln, verdingen sich zugleich auch als eine Art söldnerhafte Küstenwache und lassen sich von den kleinen Inselstaaten für den Schutz der umliegenden Gewässer bezahlen, vornehmlich mit Naturalien oder wertvollen Waren, die sie wiederum teuer ans Festland schmuggeln und verkaufen können.
Die Zivilisten auf den umliegenden Inseln, die von alledem nur am Rande etwas mitbekommen haben, waren nach dem Krieg auf sich alleine gestellt, doch war die Umstellung nur minimal, da sie ja zuvor schon sehr viel Selbstbestimmung hatten. Dies mehrte sich anschließend noch mit der zusätzlich gewonnenen Freiheit und viele Inseln nutzen diese, um ihre Vorstellung von einer guten Gesellschaft umzusetzen, weshalb man heute eine so unglaubliche Vielfalt vorfinden kann, sowohl gesellschaftlich, als auch kulturell und religiös. Heute ist Freiheit und Selbstbestimmung für die meisten Menschen im Land des Wassers das wichtigste Gut. Wenn sie sich auf einer Insel fehl am Platz fühlen, können sie jederzeit versuchen auf der nächsten Insel ihr Glück zu finden, wo ihnen vielleicht eine für sie angenehmere Gesellschaftsordnung vorherrscht. Es ist eine Freiheit, die sie sich auf dem Festland kaum vorstellen könnten, weshalb nur wenige zivile Einwohner nach dem Krieg wirklich ausgewandert sind. Dennoch sind sie Ausländern generell erst einmal nicht ablehnend gegenüber, sofern diese nicht direkt oder indirekt andeuten, ihren Lebensstil in Frage zu stellen oder verändern zu wollen oder direkt Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Wobei auch hier die Lage relativ dazu liegt auf welcher Insel man sich befindet. Einige gehen sehr locker damit um, andere wiederum werden sehr schnell misstrauisch. Vor allem auf Inseln mit sehr dratischen Gesellschaften, wie fundamentalistischen Systemen oder auf Schmugglerinseln, reagieren die Menschen sehr harsch auf Kritik an ihrer Lebensweise.


» Klima
Das Klima im Inselarchipel des Landes des Wassers ist durchweg gemischt und insgesamt sehr launisch. Im langen Sommer sorgen warme, vom Süden wehende Winde für fast überall tropische Verhältnisse, während im Winter wiederum kalte Winde aus dem Norden herauf ziehen und vor allem die nördlichen Inseln im Schnee versinken, während die südlichen noch über ein kühles bis gemäßigtes Wetter verfügen. Während Frühling und Herbst ist das Klima insgesamt eher gemäßigt und bietet die klimatische Besonderheit, dass zu diesen Jahreszeiten nahezu durchgehend tiefer Nebel über den umliegenden Meeren liegen, welcher nur unterbrochen wird, wenn es regnet. Doch wird ein Regen gerade während dieser Jahreszeiten sehr schnell zu einem heftigen Sturm, so dass es während Frühling und Herbst für Menschen, die jene Gezeiten nicht gewohnt sind, besonders gefährlich sind. Obgleich es in allen vier Jahreszeiten regelmäßig zu viel Niederschlag und starken Stürmen und Orkanen kommen kann, so sind die Zeiten zwischen Sommer und Winter doch am Härtesten für nicht gut geschulte Seeleute.

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Januar - März
  
April - Juni
  
Juli - Oktober
  
November - Dezember


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
500 p.N. - Daimyou Odora missbraucht die Shinobi Mizu no Kuni in seinem Krieg gegen die anderen Daimyou
700 p.N. - Die in Mizu no Kuni ansässigen Clans schließen sich zusammen und stürzen den amtierenden Daimyou. Kirigakure wird gegründet.
900 p.N. - Nach dem beinahe 200 Jahre anhaltenden ‚großen Frieden‘ beginnt der große Krieg der Shinobigroßmächte, bei denen die Bijou unterjocht und als Waffen eingesetzt werden. Die daraus resultierenden Katastrophen reißen spuren der Zerstörung durch das Land. Ohne eine stabile Zukunft vor Augen wandern der Hozuki-Clan, der Kaguya-Clan und der Hagane-Clan nach Kaminari no Kuni aus, um sich Kumogakure anzuschließen.


» Politische Lage
Man möchte meinen, dass die politische Lage so vielfältig sei, wie die Anzahl der Inseln, die sich selbst autonom selbst verwalten. Doch gleicht sich die Politik der vielen kleinen Inselstaaten vor allem nach dem Drang nach Frieden und Stabilität. Die Inseln handeln untereinander und gelegentlich mit Händlern vom Festland. Einen offiziellen Frieden oder Waffenstillstand mit den noch existierenden Großmächten gab es nie, zum Einen weil die vielen inseln sich nie alle gemeinsam zu einem solchen Abkommen organisieren konnten und zum Anderen, weil einfach keine Mentalität vorhanden ist, dass überhaupt ein Kriegszustand existieren würde. Die zivilen Inseln Mizu no Kunis waren nie direkt am Krieg beteiligt, weshalb sie sich auch nicht dafür verantwortlich fühlen. Nach ihrem Verständnis gab es keinen Krieg zwischen den Großmächten und ihnen direkt, sondern nur mit dem militärischen Arm des Reiches. Daher könnte man sagen, dass es einen unausgesprochenen, aber eindeutigen Frieden gibt, zumindest nach Ansicht der Einwohner Mizu no Kunis - mit Ausnahme des Zentrums natürlich, welches die umliegenden Inseln bisher jedoch größtenteils unberührt ließ.

» Clans
» Der Hagane-Clan
» Der Hozuki-Clan
» Der Kaguya-Clan
» Der Sakana-Clan
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:42
Ta no Kuni
Land der Reisfelder

Weiß = ehem. Ta no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Das untergegangene Land der Reisfelder liegt im mittleren Norden des Kontinents und grenzt an Hi no Kuni im Süden, das von Kaminari no Kuni annektierte Yu no Kuni, sowie das ebenfalls untergegangene Kuma no Kuni. Wie der Name bereits stark andeutet ist Ta no Kuni für seinen reichhaltigen Terassenanbau von Reis bekannt und dementsprechend vor allem sehr hügelig, aber auch grün. Die Böden sind fruchtbar und die Gegend insgesamt mit viel Niederschlag gesegnet. Aber dies ist nur eine der markanten Besonderheiten. Vor allem sorgen auch die großen Gebirge, welche das kleine Land von Norden her umfangen, dafür, dass die meisten der extremen Winde abgeblockt werden und nur teilweise in das Land eindringen können, was zu verhältnismäßig warmen Wintern in flachen Lagen führt, wodurch es den Großteil des Jahres eine gemäßigte Temperatur herrscht. Im Kern des Landes, umgeben von all den zahlreichen Hügeln und Gebirgen, liegt eine große Talebene mit Mischwald. Städte gibt es in Ta no Kuni eigentlich keine, höchstens einige wenige größere Dörfer in dem großen Wald. Drumherum in den Hügeln liegen zumeist kleinere Dörfer oder vereinzelte Bauernhöfe, welche die zahlreichen Reisterassen bewirtschaften. Im Zentrum des Waldes, wo einst das kleine Shinobidorf Otogakure lag, ist heute nur noch eine große, mehrere Kilometer breite, unbewachsene, vertiefte Lichtung. Ein Krater, welcher von der damaligen Zerstörung zeugt.

» Wirtschaft
Wie unschwer zu vermuten ist, ist der größte und wichtigste Wirtschaftszweig Ta no Kunis immer schon der Reisanbau, daran hat sich auch heute nichts geändert. Obgleich Ta no Kuni keine Not hat sich und seine Bevölkerung selbst zu versorgen, besteht kaum Handel mit den verbliebenen zwei Großreichen, da nur wenige Leute das Land bewohnen, um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Im Zentrum des Landes floriert zudem eine geringe Holzwirtschaft, welche aber größtenteils für de eigenen Bedarf existiert.

» Gesellschaft
Die Gesellschaft Ta no Kunis bestand damals wie heute größtenteils aus Reisbauern und sonstiger Bevölkerung die man eher Richtung Landarbeiter schieben würde. Die Menschen leben und lebten ein einfaches, unbedeutendes, aber zufriedenes Dasein mit stets genug Essen für sich und ihre Familien. Die Bevölkerung ist demnach selbstversorgend und nur wenige Menschen häufen bedeutende Vermögen an. War früher das Shinobidorf Otogakure die herrschende Klasse, trauert der Zerstörung von Oto kaum ein Einheimischer nach.

» Kultur und Mentalität
Heute ist es in Ta no Kuni sehr friedlich. Die Menschen gehen unbekümmert ihrem Tagewerk nach und leben zufrieden in den Tag hinein. Der Großteil der Bevölkerung ist ländlich und sehr traditionell was Glauben und Regeln angeht. Shintoismus ist die gängige und hoch gehaltene Religion und eher sporadische, ländliche Kunst orientiert sich vor allem an dieser Richtung, sowie dem bildhaften Festhalten von traditionellen Richtlinien oder Ereignissen, wie Hochzeiten oder Festen.
Doch dieser zufriedene Kern war nicht immer so. Damals, vor dem Untergang des Reiches, herrschte die Führung aus dem Shinobidorf Otogakure, unerbittlich über das kleine Land. Wenn die Bauern regelmäßig die hohen Steuern entrichteten, hatten diese für gewöhnlich ihren Frieden, wer es sich nicht leisten konnte, wurde zumeist verschleppt. Manchmal wurden die Menschen auch einfach so entführt, selbst wenn sie sich möglichst unauffällig verhielten. Otogakure war stets hoch ambitioniert und forschte an entführten Ausländern, wie auch an der eigenen Bervölkerung nach Wegen, wie sie mächtiger werden konnten, um irgendwann selbst zu einem Großreich aufsteigen zu können. So war es auch kaum überraschend, dass Otogakure trotz der erschreckenden Ergebnisse aus den Großreichen ebenfalls versuchte die Macht der Bijuu als mächtige Waffen zu missbrauchen und wie auch Kirigakure, Iwagakure und Sunagakure scheiterte und zerstört wurde. Einer der bekannteren Clans des kleinen Reiches, der Sasagani-Clan, überlebte die Zerstörung und wanderte anschließend ins wohlhabende Hi no Kuni aus.
Obwohl auch die sonstige Bevölkerung unter der Zerstörung litt, erholte sich diese doch schnell von den Schäden und war durch die Zerstörung Otos endlich frei von der Tyrannei, so dass die Zerstörung durch den Bijuu nicht einmal so furchtsam gesehen wird, wie sonst so auf dem Kontinent. Für die Menschen in Ta no Kuni war das Wüten des entfesselten Bijuu eine Art von göttlicher Gerechtigkeit gegenüber denjenigen, die Unrecht an ihnen verübten.
Allerdings, so gibt unbestätigte Gerüchte, soll es inzwischen wieder zu unregelmäßigen Entführungen gekommen sein und die Angst steigt, dass möglicherweise überlebende Shinobi aus Oto erneut nach der Macht zu streben versuchen.


» Klima
In Ta no Kuni herrscht das ganze Jahr über ein nahezu gemäßigtes Klima. Durch das nördliche Gebirge vor extremen Wettereinflüssen geschützt sind die Winter wie auch Sommer milder als in anderen gemäßigteren Gegenden. Zwar fällt im Winter auch etwas Schnee, doch sind die Temperaturen insgesamt sehr stabil, dass die Einwohner der Landes sogar mehrfach ernten können, was in anderen gemäßigteren Regionen undenkbar wäre.

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Februar - April
  
Juni - August
  
September - November
  
Dezember - Januar


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
500 p.N. - Daimyou Gurodo missbraucht die Shinobi Ta no Kuno in seinem Krieg gegen die anderen Daimyou
700 p.N. - Die in Ta no Kuni ansässigen Clans schließen sich zusammen und stürzen den amtierenden Daimyou. Otogakure wird gegründet.
920 p.N. - Trotz der vermeintlich katastrophalen Ergebnisse aus den Großreichen, experimentiert auch Otogakure mit den Bijuu, um die Gelegenheit zu gewinnen als neues Großreich aufsteigen zu können. Die Experimente scheitern und Otogakure wird zerstört. Überlebende Shinobi suchen Schutz in Kaminari no Kuni und Hi no Kuni. Der Sasagani-Clan schließt sich Konohagakure an.


» Politische Lage
In Ta no Kuni existiert keine herrschende Klasse und somit auch kein Zusammenschluss. Die Menschen organisieren sich in Dorfgemeinschaften, welche die umliegenden Gehöfte mit einschließen, aber der Kontakt geht nicht sehr oft über unmittelbare Nachbargemeinden hinaus. Die wenigen Menschen führen ein sehr ruhiges Leben, was auch der Grund ist, warum selten Kontakt zu den angrenzenden Großreichen existiert. Doch angesichts der Spannungen zwischen Hi no Kuni und Kaminari no Kuni bleibt die Frage, wie lange dieses ruhige Leben noch gewahrt bleiben kann.

» Clans
» Der Sasagani-Clan
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:45
Taki no Kuni
Land der Wasserfälle

Weiß = ehem. Taki no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Das untergegangene Reich der Wasserfälle liegt an der nördlichen Küste des Kontinents und grenzt an das westlich gelegene untergegangene Großreich Tsuchi no Kuni, an das im Osten liegende untergegangene Reich Kuma no Kuni, sowie im Süden an die noch verbliebende Großmacht Hi no Kuni. Bekannt ist Taki no Kuni vor allem wegen seiner atemberaubenden Landschaften, deren vielfältige Schönheiten sich durch das ganze Land ziehen. Große, bewirtschaftete Flachlandschaften vermischen sich mit weitläufigen Wäldern, welche durch große Klippen durchschnitten werden, aus welchen vielerorts Wasserfälle stürzen, welche dem Land seinen Namen gaben. Nach dem Untergang des Reiches erkämpfte sich die Natur viel ihrer ursprünglichen Erhabenheit zurück, wodurch auch von dem ein in Taki no Kuni gelegenen Shinobidorf Takigakure nicht mehr viele Spuren zu finden sind. Heute ist es sogar für Shinobi kaum mehr möglich, sich durch die verwilderten Gebiete des Reiches zu kämpfen, in denen teilweise ernstzunehmende Gefahren durch große Wildtiere lauern. Die Wälder haben sich ausgebreitet, viele überwachsene Ruinen erzählen von der Rückeroberung der Menschen durch die Natur.

» Wirtschaft
Früher, vor der großen Zerstörung, war Taki no Kuni vor allem für seine ausgedehnte Viehzucht bekannt, welche sich über weite Teile der kultivierten Graslandschaften erstreckten. Abgesehen von dem Export von Schafswolle, waren vor allem die gut genährten und als besonders zart geltenden Rinder in den Nachbarreichen sehr begehrt und erzielten hohe Preise. Darüber hinaus war Taki no Kuni größtenteils unabhängig von Importen und konnte nahezu allen alltäglichen Bedarf über die heimische Wirtschaft abdecken. Es gab nahezu ausreichend Fischfang über den kleinen Küstenstreifen und mehr als genügend Holz für den Eigenbedarf. Nur Metalle waren relativ rar und wurden größtenteils von Tsuchi no Kuni eingeführt, um heimisch weiterverarbeitet zu werden. Alternativ wurden auch schon fertig verarbeitete Metallgüter, hauptsächlich ziviler Natur, aus Kaminari no Kuni importiert.
Heute ist von diesem Wohlstand kaum mehr etwas übrig. Obgleich die Bewohner Taki no Kunis vermutlich viel Potential hatten nach der großen Zerstörung wieder auf die Füße zu kommen, wurde ihnen dies vor allem von ihren westlichen Nachbarn verwehrt. Das Reich von Tsuchi no Kuni war nur wenige Wochen zuvor durch die völlige Zerstörung von Iwagakure zusammengebrochen, wodurch viele heimatlose Iwa-Nin marodierten und von dort an regelmäßig das ebenfalls zerstörte Taki no Kuni plünderten und auf diese Weise verhinderten, dass sich das zerstörte Land trotz des hohen Potentials bis heute nicht wieder vollständig regenerieren konnte. Entsprechend leben viele Einwohner des kleinen Landes in Armut und die Wirtschafts beschränkt sich heute nur noch auf den Eigenbedarf der Bevölkerung, wenn auch dieser kaum gedeckt werden kann. Die damals so hoch gepriesene Viehwirtschaft ist heute nahezu ausgelöscht, da es den Leuten in dieser Situation einfach nicht mehr sinnvoll erscheint. Immerhin ist ein Rind oder Schaf schwerer aufzuziehen und leichter zu stehlen als ein Feld voll Getreide.


» Gesellschaft
Die vor der Zerstörung recht fortschrittliche und offene Gesellschaft hat seit dem Untergang enorme Rückschritte gemacht. Durch die regelmäßigen Überfälle und damit einhergehenden Plünderungen, Entführungen und Zerstörungen aus dem benachbarten Tsuchi no Kuni herrscht in den Herzen der Bewohner des Landes eine stete Angst vor den neuen Schrecken. Die Menschen leben in der ständigen Angst dafür bei einem Überfall getötet oder entführt und in die Sklaverei verkauft zu werden, wodurch es den Einwohnern an der nötigen Perspektive fehlt, um wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen, da sie jedes Mal auf halber Strecke wieder umgeworfen werden und auch nicht über die Mittel verfügen sich angemessen zu verteidigen oder andere dafür dauerhaft zu bezahlen sie zu verteidigen. Viele Dörfer sind größtenteils voneinander abgeschottet, weil es zu gefährlich ist in kleiner Zahl zu reisen. Die meisten Einwohner Taki no Kunis sind heute nur noch Bauern oder versuchen versteckt und versteckt in den Wäldern von der Jagd zu leben. Ein großer Teil der Bevölkerung hat sich unter diesen Hintergründen dem Buddhismus verschrieben, um trotz der Not etwas spirituelle und geistige Zufriedenheit im Leben zu haben. Die kleinen Dörfer und Gemeinden werden größtenteils von den jeweils Ältesten angeführt, die jedoch untereinander nur unregelmäßigen Kontakt pflegen.
Früher, vor der Zerstörung, hatte Takigakure den Part übernommen das kleine Reich vor Angriffen zu schützen, sowie Abkommen mit den Nachbarreichen zu schließen. Doch wurde es auf die gleiche Weise zerstört wie Iwagakure und sogar mit der gleichen Ursache. Nachdem die Versuche, die Bijuu als Waffe zu missbrauchen, in Iwagakure fehlschlugen und das Dorf als Folge daraus zerstört wurde, wütete der Bijuu durch den nordwestlichen Teil des Kontinents. Wo Tsuchi no Kuni einigermaßen glimpflich davon kam, bekam Taki no Kuni dafür einen beträchtlichen Anteil der Zerstörung ab, welcher auch das Shinobidorf Takigakure zu Opfer fiel.


» Kultur und Mentalität
Trotz ihrer harten Vergangheit der letzten Jahrzehnte haben die Einwohner Taki no Kunis insgesamt eine überaus freundliche und friedliche Natur. Möchte man den zumeist armen Landbewohnern nichts böses, so ist ma ein zerlich eingeladener Gast. Die einen mehr als die anderen, denn ob ihrer zuvorkommenden Art auch das Wenige, was sie haben, mit einem sympathischen Fremden zu teilen, um dafür einige Neuigkeiten austauschen zu können, was in der Welt außerhalb so vor sich geht, mag man den Menschen wohl verzeihen, dass die meisten aus Taki no Kuni die Menschen aus dem Nachbarland Tsuchi no Kuni verachten und besonders einen Groll gegen die von dort stammenden Shinobi hegen. Immerhin macht man sie nicht nur für die vorangegangene Zerstörung ihres Landes verantwortlich, sondern beäugt diese auch wegen der seit Jahrzehnten stattfindenden regelmäßigen Angriffe sehr argwöhnisch. Dies überträgt sich auch zu einem geringen Teil auf Shinobi aus Kaminari no Kuni, da allgemein bekannt ist, dass viele talentierte, überlebende Shinobi aus Iwagakure in der noch existierenden Großmacht Schutz und ein neues Zuhause gefunden haben. Doch nicht nur die Friedfertigkeit dieser Menschen ist unter den gegebenen Widrigkeiten beeindruckend, sonder auch ihre außergewöhnliche Zähigkeit, sich die Einwohner des untergegangenen Reiches noch immer tapfer in ihrer angestammten Heimat halten und lieber zum unzähligsten Male ihr Dörfer wieder aufbauen, anstatt fortzugehen und alles zurückzulassen.
Kulturell und künstlerisch hat Taki no Kuni allerdings nicht mehr ganz so viel zu bieten wie früher. Vor allem in den westlichen Landesteilen, nahe der Grenze zu Tsuchi no Kuni wo am Häufigsten Überfälle stattfinden, leben die Menschen eher praktischer Natur, als kunstvoller und traditioneller. Wo man alle paar Wochen die eigene Hütte reparieren oder neu errichten muss, fehlt einem die Langzeit-Motivation alles schön herzurichten. Und man hat erfahrungsgemäß immer im Hinterkopf: Je schönere Dinge man besitzt, desto schneller ist es entdeckt und geplündert. Im Osten dagegen, wo in den Wäldern sich viele kleine Gemeinden erfolgreich versteckt halten, gibt es viele reich geschmückte Schreine, teilweise in das Holz von dicken, Jahrhunderte alte Bäume hinein geschnitzt oder kunstvoll in die Felsen unter den zahlreichen Wasserfällen geschlagen.


» Klima
Das Klima im Land der Wasserfälle ist feucht-gemäßigt und eher leicht überdurchschnittlich warm. Die Berge im Norden und Osten halten als natürliche Barriere die angenehmen, warmen südlichen Winde fest, während vom Westen aus Tsuchi no Kuni regelmäßig Regenfronten hereinkommen, die fast das ganze Jahr über ein regenreiches Wetter ermöglicht und die unterirdischen Wasserreservoirs füllen, von welchen die zahlreichen Wasserfälle speisen. Die Winter sind entsprechend kurz, dafür aber auch sehr hart. Es ist ein bekanntes Naturspektakel, wenn jede Jahr aufs Neue die zahlreichen Wasserfälle über den Winter für einige Wochen zufrieren und durch das hereinleuchtende, gebrochene Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens erstrahlen. Dagegen sind die Sommer lang, aber trotz der warmen Winde relativ mild und angenehm.

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Februar - April
  
Juni - August
  
September - November
  
Dezember - Januar


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
500 p.N. - Daimyou Romoyu missbraucht die Shinobi Taki no Kuni in seinem Krieg gegen die anderen Daimyou
700 p.N. - Die in Taki no Kuni ansässigen Clans schließen sich zusammen und stürzen den amtierenden Daimyou. Takigakure wird gegründet.
900 p.N. - Nach dem beinahe 200 Jahre anhaltenden ‚großen Frieden‘ beginnt der große Krieg der Shinobigroßmächte, bei denen die Bijou unterjocht und als Waffen eingesetzt werden. Durch die fehlgeschlagenen Experimente in Iwagakure wird auch Taki no Kuni von der Zerstörung heimgesucht und Takigakure zerstört.


» Politische Lage
Da es in Taki no Kuni keine amtierende Führung gibt, sondern die vielen verstreuten Dörfer jeweils von Ältesten geführt werden, die nicht viel untereinander kommunizieren, kann man von keiner nach außen geführten, gemeinsamen Politik sprechen. Da Taki no Kuni sich während des Ausbruchs des großen Kriegs vor einhundert Jahren eine neutrale Position eingenommen hatte, könnte man aber sagen, dass offiziell keine Feindschaft mit den umliegenden Ländern besteht. Faktisch jedoch besteht eine offene Feindschaft mit Tsuchi no Kuni, da von dort aus regelmäßig marodierende Shinobi das kleine Land überfallen, wenngleich Taki no Kuni sich als Land nicht recht verteidigen kann. Die Bewohner hegen einen Groll auch den beiden verbliebenen Großmächten gegenüber - immerhin war es ihr Machthunger, der für das Leid durch die Bijû sorgte.
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Re: Untergegangene Reiche

am Fr 17 Jul - 4:48
Tsuchi no Kuni
Land der Erde

Weiß = ehem. Tsuchi no Kuni
Rot = Hi no Kuni
Gelb = Kaminari no Kuni
Grün = Andere untergegangene Reiche

» Geographie
Das untergegangene Reich der Erde, liegt im Nordwesten des Kontinents und grenzt an die ebenfalls untergegangenen Reiche von Taki no Kuni und Ishi no Kuno, sowie and die von Hi no Kuni annektierten Regionen von Ame no Kuni und Kusa no Kuni. Ähnlich wie Kaminari no Kuni, ist auch das Land der Erde sehr reich an Hügeln, Bergen und Gebirgszügen, jedoch eher karg, kalt und öd, nicht wie die noch existierende Großmacht. Der Boden ist hier deutlich weniger fruchtbar und vor allem große Nadelwaldbestände sind ein gängiges Bild, wenn man durch das hügelige Land zieht, welches die Menschen durch die natürlichen Gegebenheiten leicht verteidigen können. Gerade in den Jahrzehnten nach dem Krieg, konnte sich die Natur sehr viel Raum zurückerobern, während die überlebenden Menschen dabei waren ihre Wunden zu lecken und sich irgendwie neu zu organisieren, so dass heute viele der Ruinen des Krieges und verlassenen Dörfer und Städte völlig überwuchert sind. Ein ebenso wichtiger geographischer Faktor sind die vielen, großen Höhlen die über ganz Tsuchi no Kuni verstreut sind, so zahlreich und verzweigt, dass selbst vor dem Krieg nur ein Bruchteil ausgiebig erforscht werden konnte. Diese Höhle waren es auch, in denen viele Menschen während der großen Katastrophe während des Krieges Schutz suchen konnte und sich so die menschlichen Verluste vor allem der ländlichen Bevölkerung in Grenzen halten konnte. Die Gebirgszüge an den Nordwestlichen Grenzen des ehemaligen Reiches sind die höchsten des ganzen Kontinents und bieten eine natürliche Grenze, ebenso wie der Aisu Ozean, der sich im Nordosten erstreckt.

» Wirtschaft
Die heimische Wirtschaft hatte in Tsuchi no Kuni damals wie auch heut vor allem den Zweck der Eigenversorgung. Handel über die Grenzen hinaus gab es selten durch die wenigen Einheimischen, die über die selbst gewählte Isolation des Reiches hinaus dachten. Doch war es damals zumindest auf die Landesgrenzen eingeschränkt, hat sie die Wirtschaft nach dem Krieg noch viel weiter begrenzt und wird vor allem nur noch im lokalem Rahmen betrieben. Die größten Wirtschaftszweige sind hier vor allem Abbau von Bodenschätzen, die Holzfällerei in den reichen Nadelwäldern, sowie die Jagd nach Wild und die entsprechende Nutzung von vor allem Leder. In den kleinen Städten, die sich nach dem Krieg gebildet haben, hat sich zudem durchaus eine fähige Handwerkszunft entwickelt, die sich jeweils auf die Verarbeitung von Holz, Leder, Geweihen und dergleiche, sowie Metallen wie Kupfer, Eisen und Blei spezialisiert haben, welche häufig in der Nähe der Städte in Minen abgebaut werden. In geringem, aber regelmäßigen Abständen ziehen Händler zwischen den Städten hin und her, um Dinge oder Neuigkeiten zu tauschen.

» Gesellschaft
Die Gesellschaft Tsuchi no Kunis hat sich nach dem enorm gespalten, was sehr wahrscheinlich der zu Grunde liegenden Mentalität der Einwohner zuzusprechen ist, aber auch dem unwegsamen Gelände, welches viele Orte nur schwer zugänglich macht. Die Menschen von Tsuchi no Kuni lebten vor dem großen Krieg jeher in einer selbst gewählten Isolation vor den anderen Reichen. Diese Mentalität hat sich nach dem Zusammenbruch des Reiches nur mehr verstärkt, wodurch sich die überlebenden Menschen in kleineren oder größeren Gruppen zusammengefunden hatten und allen Außenseitern misstrauisch gegenüberstanden. Viele Menschen vom Lande, die während der großen Zerstörung in lokalen Höhlen schutz suchen konnten, leben auch heute noch weit abseits in kleinen Dörfern in Tälern und Nadelwäldern, zwischen Hügeln und Bergen. Abgeschottet vom Rest der Welt haben viele der ländlichen Einheimischen zu ihren traditionellen und religiösen Wurzeln zurückgefunden, die vor allem die Existenz und das Eingreifen von Naturkräften und mystischen Waldgeistern in den Vordergrund rücken. Hier leben die Menschen tatsächlich seit langem in Frieden in Regionen, in die sich teilweise schon über Jahrzehnte keine fremde Seele mehr verirrt hat.
Anders sieht es aus in den größeren Wohngemeinschaften an zentraleren Orten. Einige Jahrzehnte, nachdem das Reich zusammengebrochen war und sich allmählich die Wogen wieder glätteten, bildeten sich in Tsuchi no Kuni wieder die ersten richtigen Städte. Die meisten hatten ihre Ursprung schlicht damit, dass die Leute wieder damit begannen in den verlassenen Minen nach Metallen zu schürfen, um den Bedarf nach Werkzeugen und Waffen zur Selbstverteidigung decken zu können. Diese mussten natürlich auch ernährt werden und irgendwo wohnen, wodurch sich parallel eine Land- und Holzwirtschaft aufbaute. So wuchsen und gediehen die kleinen anfänglichen Minenstädte schnell und sind heute insgesamt 5 an der Zahl, die jede für sich ein gesellschaftliches Zentrum bietet. Allerdings lockt sich andeutender Reichtum auch allerhand zwielichtiges Pack an, die ihren Anteil daran haben wollen, weshalb es in den Städten auch längst nicht so friedlich ist wie auf dem Land.
Nach der totalen Zerstörung von Iwagakure, dem kulturellen und gesellschaftlichen Zentrum des Reiches, und sich das Reich dem Ende näherte, zog es viele der einflussreicheren Menschen und Clans ins Ausland. Doch viele blieben auch, weniger aus der Hoffnung wieder etwas aufzubauen, sondern mehr deshalb, weil das Misstrauen und der Hass auf die Menschen der anderen Reiche größer waren, als die Angst hier in den Trümmern ihrer Existenz zu ersticken. Die verbliebenen Shinobi Iwagakures fanden sich zu kleinen Banden zusammen und nutzten fortan ihre Fähigkeiten, um marodierend durch die Lande zu ziehen, um zu überleben, was wohl ebenfalls ein entscheidender Faktor für das zunehmende Misstrauen innerhalb der Gesellschaft war. Als sich die Städte in Tsuchi no Kuni bildeten, zog es jene Banden ebenfalls dorthin, da es deutlich ertragreicher war, als in isolierten Gegenden nach vereinzelten Reisenden oder kleinen Gemeinden zu suchen. Fortan herrschte in den Städten eine Art von Gesetzlosigkeit oder eher ein Gesetz des Stärkeren. Jeder der 5 Städte ist unter mehreren Banden aufgeteilt, von denen die jeweils Mächtigste Gruppierung in der Stadt das letzte Wort hat. Machtkämpfe zwischen den Banden sind daher stets an der Tagesordnung, ebenso wie Komplotte und Verrat. Kriminalität gehört heute ebenso wie die das Minengewerbe zum Tagesgeschäft und variiert im Ausmaß von Stadt zu Stadt. So gibt es unter den 5 Städten sogar drei, in denen Sklaverei gang und gebe geworden ist.


» Kultur und Mentalität
Trotz der totalen Zerstörung von Iwagakure, dem kulturellen Zentrum des ehemaligen Reiches, mit all seinen prächtigen Steintürmen, und der Abwanderung vieler fähiger Geister, hat sich in Tsuchi no Kuni doch ein prächtiges Maß an Kultur bewahren können, dadurch, dass die Menschen in den Minenstädten erneut die Möglichkeit hatten ihren Handwerken nachzugehen und sich trotz allem künstlerisch und kreativ zu entfalten in den Gegenständen, die sie erschufen.
Und auch ihre grundsätzliche Mentalität konnten sich die Menschen in Tsuchi no Kuni bewahren, auch wenn es vermutlich nicht zu ihrem Besten war. Die Einwohner waren seit jeder isolionistisch veranlagt und hatten für die großen Nachbarreiche, dem reichen Kaze no Kuni und dem fruchtbaren Hi no Kuni, nur Neid, Verachtung und Misstrauen übrig. Man hatte immer mehr Angst davor unterworfen zu werden, als die Hoffnung auf beiderseitigen Verständnis. So bestand der gelegentliche Kontakt zu den Nachbarn meist eher darauß Krieg zu führen, anstatt zu handeln. Nach der großen Zerstörung, wandte sich dieses Misstrauen vor allem ins Innere. Die Menschen gaben den führenden Shinobi den Schuld an dem Desaster, welches Tsuchi no Kuni an den Rande des Ruins brachte, was auch mit einer der Gründe war, weshalb viele der überlebenden einflussreicheren Personen und der größeren Shinobiclans auswanderten. Da die meisten Hi no Kuni keinen Stein weit über den Weg trauten, gingen die Meisten primär nach Kaminari no Kuni, der anderen noch existierenden Großmacht, wo vor allem der Bakuhatsu Clan, Aufgrund seines herausragenden Zerstörungspotentials, mit offenen Armen empfangen wurde und sich vortrefflich in die kriegerisch angehauchte Gesellschaft eingliedern konnte.
Die restlichen Überlebenden der Verwüstungen, wählten entweder die absolute Isolation in den tiefen Bergen oder Tälern, oder aber fanden schließlich in einer der 5 neu gegründeten Städte ein neues Zuhause. Dennoch hatten die Geschehenisse die Gesellschaft tief gespalten und fokussierte sich vor dem Krieg noch alles Misstrauen auf die ausländischen Mächte, war heute jeder ein potentieller Feind. Heutzutage, wo in den Minenstädten Kriminalität zur Normalität geworden ist und teilweise sogar so etwas wie Sklaverei alltäglich ist, traut niemand mehr irgendwem. Selbst innerhalb von Familien beäugt man die Handlungen anderer mit Vorsicht, da durchaus einige so weit gehen würde ihre eigenen Großeltern zu verschachern, um einen besseren Platz in der Gesellschaft zu gewinnen, von dem aus sie weniger leicht anzugreifen sind. Nichtsdestotrotz haben vor allem Ausländer hier ein sogar noch schwereres Los, da auch diese als Sündenböcke herhalten müssen für die Zerstörung ihres Landes. Schließlich hatten auch die anderen Großmächte ihren Anteil daran, dass Iwagakure sich dazu getrieben hat zu versuchen, die Bijuu als Waffen einzusetzen.


» Klima
Das Klima im Land der Erde ist durchweg gemäßigt bis kühl und vor allem die Gebirge im Norden und Nordwesten sind zwischen Herbst und Frühling von einer steten Schneedecke durchzogen, welche nur im Sommer an den unteren Hängen abtaut und durch die Täler schwemmen. Vor allem im südlichen Teil des Landes, in Richtung der Grenze zum ehemaligen Ishi no Kuni ist das Land sehr trocken, da die meisten Wolken, die vom Aisu Ozean herziehen, durch die Gebirge nicht so tief ins Landesinnere vorstoßen können, sondern sich bereits vorher ausregnen, wodurch aber vor allem der Nordosten, Osten und das zentrale Land regelmäßig und ausreichend Regen erhalten. Die Sommer sind durchschnittlich sehr mild, die Winter dafür kühl bis eisig, abhängig davon wie hoch man in dem hügeligen Land lebt.

Frühling
  
Sommer
  
Herbst
  
Winter
Februar - März
  
April - Juli
  
August - November
  
Dezember- Januar


» Geschichtliche Entwicklung
0 p.N. - Geburtsstunde der Shinobi
500 p.N. - Daimyou Kamahira missbraucht die Shinobi Tsuchi no Kunis in seinem Krieg gegen die anderen Daimyou
700 p.N. - Die in Tsuchi no Kuni ansässigen Clans schließen sich zusammen und stürzen den amtierenden Daimyou. Iwagakure wird gegründet.
900 p.N. - Nach dem beinahe 200 Jahre anhaltenden ‚großen Frieden‘ beginnt der große Krieg der Shinobigroßmächte, bei denen die Bijou unterjocht und als Waffen eingesetzt werden. Die daraus resultierenden Katastrophen reißen spuren der Zerstörung durch das Land. Aus ihrer Heimat vertrieben schließt sich der Bakuhatsu-Clan Kaminari no Kuni an.
920 p.N. Die ersten der 5 Minenstädte entstehen
930 p.N. Die Minenstädte fallen nach und nach in die Hände der marodierenden Shinobibanden Tsuchi no Kunis


» Politische Lage
Die politische Lage im ehemaligen Tsuchi no Kuni ist recht unübersichtlich, gerade weil sich die Führungsverhältnisse täglich ändern können. Heute hat jede der 5 Städte ihre eigene Führung und ihre eigene Politik und konkurriert mit den anderen Minenstädten um die Macht und den Einfluss im Land, während innerhalb dieser wiederum Machtkämpfe um die Herrschaftsansprüche über die einzelnen Minenstädte vorherrschen. Entsprechend gibt es keine nennenswerte Politik, die über die Grenzen Tsuchi no Kunis hinaus geht, da die Personen, die dafür ausreichend Einfluss hätten, zu sehr mit ihren eigenen inneren Angelegenheiten beschäftigt sind. Die meisten Menschen verachten die Menschen in Hi no Kuni und beneiden, sowie fürchten Konoha, welche nach den Kriegen als Großmacht stark bleiben konnte und würden wohl viel darum geben etwas von dieser Macht zu reduzieren. Doch letztlich ist es auch diese Angst vor dem starken Konoha, die die Menschen in Tsuchi no Kuni veranlasst den mächtigen Nachbarn lieber zu ignorieren und lautstark zu verachten, als tatsächlich anzugreifen. Gegenüber Kaminari no Kuni haben die Menschen nicht ganz so viel Verachtung übrig, als für den direkten Nachbarn, meiden aber auch dort den politischen Kontakt.
Kurz gesagt besteht auch heute noch die Politik des ehemaligen Reiches aus Isolation und Drohgebärden vor den anderen Reichen. Und die vielen dichten Berge, die einen natürlichen Schutzwall bilden, gaben den Menschen immerhin genügend Sicherheit um nach dem Krieg nicht erobert zu werden.


» Clans
» Der Bakuhatsu-Clan
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Re: Untergegangene Reiche

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